Haltet die Welt an!

Fundstücke auf dem Schulhof

Im Garten hab ich eine große Regentonne, in die das Wasser vom Dach über Rinnen in Fallrohre läuft. Ist die Tonne voll, läuft das Wasser in eine zweite Tonne. Sehr praktisch.

Aktuell fühl ich mich wie die erste (Tonne): Bis zum Rand voll, nur leider mit defektem Überlauf. Zu viele Informationen sind in den letzten Wochen auf mich niedergeprasselt – und tun es immer noch. Wohin damit? Ich weiß es nicht.

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Wir wollen doch gar nichts ändern!

„Mal eben mit dem Wagen in die Stadt…“

Es gibt Tage, da schalte ich weder Radio noch Fernseher ein. Tage, an denen ich mich den Nachrichten verweigere. Schlicht und ergreifend, weil ich sie nicht ertragen kann. Dicht gefolgt von Talkshows und Schlagzeilen, in denen die nächste Sau durchs Dorf Netz getrieben wird. Hysterie ist unser neuer Normalzustand.

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Zwischentöne

Eins gleich vorweg. Gestern wurde bei Bauarbeiten vor unserer Haustür die Internetleitung zerstört. Nicht ganz optimal, wenn beide von zuhause arbeiten, wenn gerade Ferien sind. Aber „…die Techniker sind dran. Wir werden uns innerhalb der nächsten 48Std. bei Ihnen melden.“

Das Wetter ist kalt aber gut. Ich kann also draußen fahren und Kilometer schrubben. Und doch macht es keinen Spaß. Denn nichts ist mehr wie es einmal war.

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Krieg

Seit vier Tagen redet niemand mehr über Corona. Seit vier Tagen redet alles und jeder über einen militärischen Konflikt. Nicht irgendwo auf der anderen Seite der Welt, sondern in der Ukraine, also gerade mal tausend Kilometer entfernt.

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Freundliche Gesichter

Heute muss ich einfach mit einem Liedtitel von Reinhard Mey eröffnen. Wir sind zum ersten mal in Quarantäne, hüsteln und schniefen, was das Zeug hält – und wissen nicht, was das alles zu bedeuten hat. Aber wir sind gut drauf und erfahren von allen Seiten eine Freundlichkeit, die man so gar nicht mehr gewohnt ist. Und überhaupt gibt es an allen Fronten gute Entwicklungen zu vermelden. Dazu ein anderes Mal mehr.

Derweil scheint draußen ab und an sogar mal die Sonne und die Tage werden langsam wieder länger. So kann es gerne weitergehen.

Wohooo…

Endlich“ passiert mal was!

Etwas überrascht war ich schon, als sich nach dem schläfrig fiebrigen Sonntag auf dem obligatorischen Schnelltest langsam ein zweiter [sic!] Balken abzeichnete. Dabei hatte ich nach einer kurzen Nacht einfach nur entspannt frühstücken wollen.

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