Fasten your belt

Raus aus der Komfortzone!

Das obligatorische Fastenprotokoll

Es gibt mindestens zwei Dinge, die uns menschlichen Wesen von Vorteil sein können und für die ich immer wieder dankbar bin. Erstens: Wir können vergessen. Und Zweitens: Wir können uns anpassen. Hier gibt es mir um Letzteres.

Die üppigen Tage auf Madeira liegen hinter uns, noch 37 Tage bis zum Start. Höchste Zeit für die obligatorische Fastenkur. Sieben Tage komplett weg vom Stoff.
Nichts Essen, kein Kaffee, kein Alkohol und auch sonst kein bisschen Zucker. Für jemanden, der an guten Tagen schon mal seine 5.000 und mehr Kalorien „braucht“, ist das mitunter ein Sprung ins kalte Wasser. Aber ich kenne das und ich genieße das. Sind die ersten beiden Tage erst mal geschafft, kommt die Leichtigkeit. Und dann purzeln auch schon die Pfunde.

Das Heilfasten ist im Prinzip einfach. Vorausgesetzt, man führt zu anfangs gut ab und trinkt viel und regelmäßig. Und man muss unbedingt aktiv bleiben. Einmal am Tag die Grenzen spürten. Für mich heißt das: Damit ich nicht unnötig Muskeln abbaue, trainiere ich diese regelmäßig. Der Körper wirft nur das ab, was er nicht braucht.

Wenig essen kann ich nicht, gar nix schon.

Wir haben so viele Reserven, man glaubt gar nicht, was man ohne Stoff schaffen kann. Ich bin jetzt jeden Tag auf dem Rad gesessen. Na klar, die kurzen Zucker fehlen, so dass die Beine keinen explosiven Bumms haben. Aber grundsätzlich funktioniert alles wie immer. Der Körper passt sich an. Eine Belastung über 2-3 Stunden ist überhaupt kein Problem. Und Hunger hab ich sowieso keinen. Es ist etwas verrückt: Wenig essen kann ich nicht, gar nix schon.

Und jetzt kommt der Clou. Sobald man in dieses leere System wieder Energie reinkippt, geht die Post ab. Das sollte man natürlich langsam machen, um den Jojo-Effekt zu vermeiden. Ich erinnere mich an einen Lauf nach dem Fastenbrechen. Da hatte ich vorher eine Backpflaume eingeworfen – der Effekt war Wahnsinn – Endorphine inklusive. 🙂

Cheers
Svensson

PS- Probiert’s doch mal aus…

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