Langstrecke

…oder die Stadtmaus besucht die Landmaus

Kurz vor Delmenhorst – point of no return

Gestern war es soweit. Die erste Langstreckenausfahrt auf dem neuen Rad. Dieses mal wollte ich nicht nur fahren, um irgendeine Distanz zu schaffen. Ich wollte die Gelegenheit auch nutzen, um alte Freunde zu treffen.

Und so entstand der Plan, meinen Kumpel Thomas im niedersächsischen Bramsche zu besuchen. Er war in den 90ern mein erster Rad-Mentor und hat mich für diesen großartigen Sport begeistert und auch zu den ersten Mountainbike-Rennen mitgenommen. Zudem teilen wir weitere Leidenschaften wie Jazz, vegetarisches Essen und haben mehr oder minder dieselbe Konfektionsgröße. 🙂

Naja und außerdem ist Thomas als Betriebsleiter von STEVENS der wohl beste Schrauber und Maschinenbauspezi, den ich kenne. Das lohnt sich immer!

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Om Nom

Let’s talk about my new bike

Die ersten 1.000km sind gefahren. Leute, was soll ich sagen? Das Bike ist sehr, sehr geil und das mit Abstand beste, das ich je gefahren bin. Geometrie, Schaltung, Bremsen, Geradeauslauf. Check!
Klar, tausend Kilometer sind nicht viel – mit Falko war ich immerhin ca. 35.000km unterwegs -, aber bisher stimmt einfach alles.
Ob Landstraße, Pavé oder auch mal geschotterte Pisten, es fühlt sich durchwegs gut an. Hoch und runter natürlich mit inbegriffen. Das Rad hat irgendwie ein Art eingebauten Schutzschirm und (!) eine Schnelligkeit, die wenig Kraft kostet.
Bei jeder zweiten Ausfahrt denke ich, ach, heute mache ich mal langsam. Hmm… aber das geht gar nicht. Ich lande dann doch wieder bei einem Schnitt von 32/33km/h, ohne großes Zutun. 🙂

Nächste Woche gehe ich zum ersten mal auf die Langstrecke und teste, wie es sich jenseits der 200 anfühlt. Sorgen mache ich mir aber keine.

Das Storck AERFAST.4 im Regen

New kid in town!

Lange nix geschrieben. Ja, das stimmt wohl. Wie der Rest von Deutschland hatte auch Hamburg Sommerferien. Sechs Wochen, die ganz schön lang werden können. Als Vater, als Selbstständiger, als Sportler. Aber das ist ja nun mit dem gestrigen Tag vorbei. Die Schule hat wieder angefangen und Papa kann wieder voll und ganz seinem Hobby frönen.
Denn ja, es gibt etwas zu feiern: Mein neues Pferd im Stall. 🙂

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¡Hola Serra de Tramuntana!

World heritage // Mallorcas nordwestlicher Zipfel

Schroffe Felsen. Duftende Pinien und balzende Zikaden. Mittendurch ein sorgfältig verlegtes Band aus Teer. Gute Voraussetzungen für die perfekte Verschnaufpause.

Die Serra de Tramuntana. Das Fleckchen Erde, das mir neben dem Kaufunger Wald sehr am Herzen liegt. Hier ist die Geburtsstätte vieler (sportlicher) Erinnerungen und Sehnsüchte. Meer, Berge, kaum Menschen. Und dann dieser unendlich ruhige Flow. Besonders, wenn das Thermometer über 35 Grad vermeldet. Ich liebe es – wirklich!

t.b.c.

Haltet die Welt an!

Fundstücke auf dem Schulhof

Im Garten hab ich eine große Regentonne, in die das Wasser vom Dach über Rinnen in Fallrohre läuft. Ist die Tonne voll, läuft das Wasser in eine zweite Tonne. Sehr praktisch.

Aktuell fühl ich mich wie die erste (Tonne): Bis zum Rand voll, nur leider mit defektem Überlauf. Zu viele Informationen sind in den letzten Wochen auf mich niedergeprasselt – und tun es immer noch. Wohin damit? Ich weiß es nicht.

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Wir wollen doch gar nichts ändern!

„Mal eben mit dem Wagen in die Stadt…“

Es gibt Tage, da schalte ich weder Radio noch Fernseher ein. Tage, an denen ich mich den Nachrichten verweigere. Schlicht und ergreifend, weil ich sie nicht ertragen kann. Dicht gefolgt von Talkshows und Schlagzeilen, in denen die nächste Sau durchs Dorf Netz getrieben wird. Hysterie ist unser neuer Normalzustand.

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The days after

Niemand hat gesagt, dass es einfach wird. Aber gleich so schwer?
Ich spreche hier nicht von der Mallorca312, sondern von den Tagen danach.
Im Spätsommer 2019 – nach dem BC Bike Race in Kanada – ging es mir ähnlich. Ich bin in ein Loch gefallen und zwar in ein ziemlich großes.

Heute, gerade einmal sieben Tage danach, überschwemmt mich eine Welle der Ohnmacht.

Zwei Monate liegt die Finish Line zurück.
Und noch immer läuft es nicht rund. Ich esse zu viel, ich trinke zu viel, ich denke zu viel. Die Ampel schaltet auf grün und ich bleibe einfach stehen; denn meine Gedanken katapultieren mich mal wieder ans andere Ende der Welt. Natürlich nach British Columbia. 

https://bcbikerace.huppach.de/2019/09/10/dark-side-of-the-moon/

Soweit soll es dieses mal nicht kommen. Es ist Mai, das Wetter ist gut.. Mein neues Bike kommt vielleicht bald. Das nächste Projekt muss her!

What about Everesting?! 🙂