Wohooo…

Endlich“ passiert mal was!

Etwas überrascht war ich schon, als sich nach dem schläfrig fiebrigen Sonntag auf dem obligatorischen Schnelltest langsam ein zweiter [sic!] Balken abzeichnete. Dabei hatte ich nach einer kurzen Nacht einfach nur entspannt frühstücken wollen.

Das dürft ihr mir echt nicht übelnehmen. Aber in den letzten zwei Jahren kämpfe zumindest ich immer mit einem imaginären Gegner und der Angst der anderen. Ich befolge Regeln, halte mich an Maßnahmen, übe Verzicht – meide Menschen. Und lasse mich schließlich dreimal impfen. Aber wofür? Es war bisher alles nicht wirklich greifbar, wie eine Schlacht im luftleeren Raum.
Jetzt weiß ich zumindest mal, mit wem ich es zu tun habe. Nachdem ich Samstag noch (mit kratzigem Hals) einen schnellen 100er samt KOM abgespult habe, lag ich Sonntag komplett dizzy im Bett. Krasse Gliederschmerzen, als hätte mich jemand mit der Dampfwalze überrollt. Abends kamen dann etwas Husten und leichtes Fieber. Im Prinzip wie eine Grippe.

Endlich“ passiert mal was!

Nach diversen weiteren Tests und Recherchen bin ich nun den dritten Tag positiv und befinde mich samt Familie in Quarantäne. Die Symptome sind mittlerweile verschwunden. Ich bin absolut klar und konnte bereits wieder normal arbeiten. Arzt sagt: „Es ist ein milder Verlauf… blabla.“

Natürlich kann ich nicht sicher sein, ob es schon zu Ende ist und dass es nicht wieder kommt und wie es sich bei der nächsten Mutation anfühlt und und und… Aber ich habe nun eine persönliche Erfahrung gemacht, eine Art Handshake, und kann es erstmal einordnen (wenn auch nur subjektiv).
Und so blöd es klingen mag, das ist eine große Erleichterung. Es ist „schaffbar“.
Leider verstärkt sich meine Erkenntnis, dass das „Drumherum“ mindestens genauso krank machen kann, umso mehr. Aber das ist eine andere Diskussion.

Also warte ich geduldig auf den ersten negativen Test und baue weiter an Marionette Morla. 🙂

Morla

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