Training im Winter – Fahrtechnik

Wenn man sich so umschaut, hat man das Gefühl, dass aktuell wirklich jeder auf der Rolle sitzt und nur noch durch Watopia und Co. strampelt.
Zugegebenermaßen mach ich das auch schon ganz gerne – vor allem, wenn nicht viel Zeit ist. Gerade im Winter nimmt ja alleine das Anziehen und Rüsten gerne mal 30 Minuten in Anspruch.

Aber dann gibt es die Tage wie gestern. Sonne, blauer Himmel und Eiseskälte. Da muss ich einfach raus, koste es, was es wolle.

Denn das Training im Winter (draußen!) birgt auch einige Gefahren. Als ich gestern um 10 Uhr los bin, waren die Straßen zum Teil noch ziemlich glatt. Das betrifft vor allem die Radstreifen, anscheinend werden diese nicht gestreut. Was man dann auch gleich merkt, wenn die Ampel grün wird und man automatisch aus dem Sattel gehen will, um anzutreten. Nooo! Wiegetritt bei Eis is nich. Und auch keine Ampelsprints nach dem Motto „..die krieg ich noch“.

Grundregel 1: Lenker immer gerade halten, Grundregel 2: Das Rad immer möglichst im 90° Winkel zum Boden – vor allem bei Bahnübergängen oder Längsrillen. Aber das wohl Wichtigste ist, dass man die Ruhe bewahrt. Das ist leichter gesagt als getan. Manchmal droht das Rad schon zu rutschen, wenn man nur ans Ausklicken denkt. Über die meisten Eispassagen kann man aber einfach drüberrollen. Kurz konzentrieren und dann isses auch schon vorbei.

seidig glänzend und glatt

Das Anhalten im Winter verdient ein wenig mehr Aufmerksamkeit. Unüberlegt Bremsen is nich! Vorausschauend Fahren ist überlebenswichtig. Mit allem rechnen, auch mit anderen Verkehrsteilnehmern, die die Situation falsch einschätzen.
Naja, und dann musst du dich natürlich auch noch mit der Kälte arrangieren. Fehler bei der Auswahl der Klamotten machen sich schnell bemerkbar. Schuhe, Handschuhe, Base-layer…

Dann kann’s auch eigentlich schon losgehen und richtig cool werden. 🙂 Nach einer 2-3 stündigen Tour im Winter sind die Endorphine garantiert. Da fällt mir doch glatt eine coole Ausfahrt vor zwei Jahren ein. Da war ich noch alles andere als fit.

[…] Wie ich beim anschließenden Essen einen Oberschenkelkrampf bekommen habe und die nette Kellnerin sich fast auf mich draufsetzen musste, um zu helfen…

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